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Anpassung des Richtplans: "Gesamtverkehrskonzept Raum Baden und Umgebung"

Es besteht Handlungsbedarf

Gesamtverkehrskonzept Raum Baden und Umgebung

Die Verkehrsanalyse und -entwicklung im Raum Baden und Umgebung bestätigt den bestehenden Handlungsbedarf im Raum Baden und Umgebung. Die AVK unterstützt die ge-planten Massnahmenfelder. Künstliche Systembelastungen wie Abbau von Parkplätzen, Fahrbahnhaltestellen für Busse oder Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen lehnt die AVK klar ab.

Bereits heute ist die Verkehrsinfrastruktur im Raum Baden stark ausgelastet. Die prognostizierte Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung wird diese Belastung weiter erhöhen. Das GVK identifiziert zentrale Engpässe und Nutzungskonflikte, die gezielte Massnahmen erforderlich machen.
Das Konzept sowie die priorisierte erste Umsetzungsetappe werden als grundsätzlich nachvollziehbar beurteilt. Die Priorisierung zentraler Massnahmen ermöglicht eine schrittweise Weiterentwicklung des Verkehrssystems. Dabei sind umfassendere und wirkungsvollere Lösungen den zahlreichen kleinen Einzelmassnahmen vorzuziehen, um die gewünschte Wirkung effizient zu erreichen.

Keine künstliche Systembelastungen
Das GVK soll zur Weiterentwicklung des Verkehrssystems dienen, künstliche Systembelastun-gen lehnt die AVK hierbei entschieden ab. Die bestehenden Parkplätze sollen erhalten bleiben, Fahrbahnhaltestellen für Busse nur in Ausnahmefällen vorgesehen werden, Tempo-30-Regelungen auf Hauptverkehrsachsen sind abzulehnen, und künstlich erzeugte Staus durch Pförtneranlagen dürfen nicht als Dauerlösung dienen. Auch der Brückenkopf Ost sollte durch vorausschauende Massnahmen wie Tunnelvarianten entlastet werden. Ein öV-Korridor Killwangen–Neuenhof–Wettingen–Baden (Limmattalbahn) wird als wenig zielführend beurteilt.
Die Aargauische Verkehrskonferenz begrüsst das Gesamtverkehrskonzept, damit die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur gesichert und die regionale Wirtschaft gestützt werden.

pdf aveko 50 Lesen Sie hier die Antworten zur Vernehmlassung der AVK .  

Wenden Sie sich bei Rückfragen gerne an:
GR Stefan Huwyler, Präsident Aargauische Verkehrskonferenz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (076 527 17 28)
oder
Marianne Kamm, Verbandssekretariat Aargauische Verkehrskonferenz, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. (062 746 20 40)

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Information

Die Aargauischen am Strassenverkehr interessierten Vereine, Verbände, Stiftungen, Interessengemeinschaften oder sonstige Gesellschaften (natürliche und juristische Personen) haben unter dem Namen Aargauische Verkehrskonferenz (AVK) beschlossen, enger zusammenzurücken. Dauernde, sehr oft koordinierte Angriffe von Mobilitäts- und damit vielfach auch Wirtschafts- und Gesellschaftsgegnern sollen in geeigneter, abgestimmter Form und getragen von allen Betroffenen besser abgewehrt werden.